Die wichtigsten Fakten über Brennholz

Es gibt kaum etwas so schönes, als ein brennendes Feuer im Kamin in den kalten Jahresmonaten oder als ein Lagerfeuer, welches man gemeinsam mit Freunden und Familie organisiert. Doch für die Lagerung des Brennholzes sowie die richtige Auswahl dieses muss man einige Fakten kennen. So zum Beispiel, dass feuchtes Holz nicht so gut brennen kann.

Welches Holz ist das beste Brennholz?

Holz wird in einige Kategorien unterteilt, und zwar in Weichholz und in Hartholz. Das Hartholz, bei dem es sich um immergrüne Bäume handelt, ist etwas dichter aufgebaut und brennt daher länger als das Weichholz, bei dem es sich um Bäume handelt, welche ihre Blätter im Herbst verlieren. Daneben wandelt sich das Hartholz in glühende Kohle, wodurch die Wärme langsamer abgegeben wird. Daher eignet sich das Hartholz besser als Brennholz an. Dies wird jedoch etwas schwerer angezündet als das Weichholz.

Das Weichholz brennt schneller und zwar mit einer hohen Flamme. Die Kohlen verglühen sehr schnell, sodass man häufiger nachlegen muss. Es eignet sich gut dazu an, es für ein Kamin oder an einer Feuerstelle zu verwendet, da die hohe Flamme schöner aussieht. Doch bei Nadelholz muss darauf geachtet werden, den Kamin mit einem Kaminschutz zu verstellen. Denn aufgrund von Feuchtigkeitstaschen kann es zu kleinen Explosionen und Funken kommen.

Wissenswertes zu Brennholz

Das frischgeschnittene Feuerholz hat einen Wassergehalt bis zu 60 % und ist grün. Das unbehandelte grüne Holz brennt nicht
besonders gut und bei dessen Verbrennung entsteht viel Rauch aufgrund des hohen Wassergehalts. Zudem können auch giftige Stoffe wie Kohlenmonoxid freigesetzt werden.

Damit das Brennholz in einen fertigen Zustand bekommen wird, sind ein halbes Jahr bis zu einem Jahr nötig. So lange ist dafür notwendig, dass sich der Wassergehalt auf etwa 20 % reduziert. In diesem Zustand brennt das Holz besser und entwickelt eine gute Hitze.

Das Holz wird aufgespalten, sodass es besser trocknen kann. Aus diesem Grund kostet ein unbehandeltes Holz weniger als behandeltes. Man kann es jedoch im Frühling oder im Frühsommer kaufen und es lagern, damit es im Winter verbrannt werden kann.

Aus mehreren Gründen empfiehlt es sich, lokales Holz zu kaufen. Da es nicht weit transportiert werden muss, ist dies besser für die Umwelt. Zudem kann man so sicher sein, dass dieses nicht in geschützten Gebieten geholzt wurde. Es werden auch keine Schädlinge aus anderen Gegenden importiert, durch welche das Ökosystem durcheinander geraten könnte.

Stapeln des Holzes

Das behandelte Holz muss gut gestapelt werden. Dabei muss es trocknen können. Daher sollte es weiterhin der Luft und der Sonne ausgesetzt sein. Die Lagerung unter einem Baum, welcher im Winter die Blätter verliert, ist eine gute Option, da das Sonnenlicht einen Weg durch die Äste zu dem gestapelten Holz finden kann.

Es empfiehlt sich, dass das Holz lieber frei steht und nicht im Schuppen, der Garage oder im Haus. Denn sonst können die holzbeschädigenden Insekten auf das Holz übergehen. Man sollte das Holz nicht direkt auf dem Boden stapeln, sondern lieber auf Paletten. Es sollte hier nicht höher als einen Meter oder 1,5m gestapelt werden.

Lagerung des Brennholzes

Das Holz sollte dort, wo häufig Regen fällt, leicht abgedeckt werden. Dazu eignet sich am besten eine Plane mit festen Gummischnüren. Denn dank diesen sitzt sie auch bei starkem Wind fest. Ein Metalldach ist hierzu ebenfalls geeignet. Dieses sollte jedoch auf den Seiten des Stapels über den Stapel herausragen. Die Seiten des Stapels müssen offen bleiben, da sonst Schimmel entstehen kann, da die Feuchtigkeit nicht richtig abziehen kann.

Das Holz sollte man ansonsten nicht länger als 3 Jahre lang lagern, denn das Holz fängt nach etwa 4 bis 5 Jahren an zu zerfallen. Zwar kann es hier immer noch verbrannt werden, doch das Feuer gelingt hier nicht mehr so gut.

Wo kriege ich Brennholz her?

Wer keinen eigenen Zugang zu Brennholz hat, muss meistens auf gekauftes Brennholz zurückgreifen. Bei meiner Recherche bin ich auf eine Seite gestoßen, die als eine Art Suchmaschine für Brennholz agiert. Ziemlich praktisch!

Schreibe einen Kommentar